• Sportgeschichte(n) im Straßberger Heimathaus

    Geschrieben am 28. September 2014 von in Allgemein, Veranstaltung

    Ausstellung zum Tag des offenen Denkmals 2014

    Seit 1900 engagieren sich Straßberger in ihrem Sportverein. Jüngstes Beispiel war die Begradigung des Sportplatzes- gekrönt von der kühnen Verwirklichung eines Spielertunnels.
    Was lag also näher, als sportliche Streiflichter in einer Ausstellung zusammenzutragen. Die Zeit zwischen Idee und Verwirklichung war sehr kurz, das Ergebnis umso bemerkenswerter.
    Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die mit Fotos, Urkunden, Medaillen, Dressen, Pokalen, Schriftstücken und vor allem auch Geschichten von Straßberger Sportlern dazu beigetragen haben.
    Turnen stand in den Anfangsjahren im Vordergrund. Turnvater Jahn hatte den Nerv der Zeit getroffen. Mit hohem persönlichem und finanziellem Einsatz stemmten unsere Vorfahren sowohl einen Sportplatz- als auch einen Turnhallen- und Kegelbahnbau. Natürlich war es auch damals schon dringend nötig, Sponsoren, wie zum Beispiel Rittergutsbesitzer Carl Adler, zu gewinnen.
    In den 50iger Jahren lockten die Straßberger Reiter, trainiert von Hans Jüdes, Tausende Zuschauer zu ihren Turnieren und Schauvorführungen auf den Sportplatz. In den 60iger und 70iger Jahren errangen die Leichtathleten unter Eberhard Wohlrabe ihre größten Erfolge. Aktive Turnerin und bis ins hohe Alter Übungsleiterin der Abteilung Turnen und Gymnastik war die legendäre Liesel Daßler.

     

    Früher gab es im Verein sogar einen Spielmannszug, eine Theatergruppe und eine Schachabteilung. Alles hat eben seine Zeit. Heute spielt der Fußball die größte Rolle. Aber auch Kegeln und Tischtennis wird wettkampfmäßig betrieben. Wöchentlich trainieren diverse Kinder- und Jugendsportgruppen, die Abteilung Volleyball und mittwochs zwei flotte Damenriegen.
    Übrigens- Fasching wurde im Straßberger Turnverein von Anfang gefeiert.
    Ein besonders schöner Effekt am Tag des offenen Denkmals war der angeregte Austausch unter den Gästen- ehemaligen und aktiven Sportlern, Großeltern, Kindern und Enkeln, Ur-Straßbergern und Zugezogenen.

    Wir möchten gerne dran bleiben und das Thema Sport in der Straßberger Ortschronik weiter vervollständigen. Wir bitten alle, Fotoalben, Schuhkartons und den Dachboden zu durchforsten und Fundstücke für die Ortschronik zur Verfügung zu stellen. Und nicht vergessen, Geschichte beginnt eigentlich schon gestern.

    Kerstin Kunze und Bettina Dög
    Im Namen des Heimatvereins Straßberg

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